Häufige Fragen zu Grundofen, Speicherofen und Pelletofen ohne Strom
Direkte Antworten vom Hersteller, kurz und ehrlich. Wo es mehr zu sagen gibt, führt ein Link zur passenden Seite.
Grundofen und Speicherofen
Wann ist ein Ofen ein Grundofen?
Ein Grundofen nimmt die Energie eines kurzen, heißen Feuers in einer schweren Speichermasse auf und gibt sie über viele Stunden als milde Strahlungswärme ab. Anders als ein Kaminofen hat er keinen Heizeinsatz aus Metall, der vor allem die Raumluft erwärmt. Mehr dazu auf der Seite Grundofen.
Link zu dieser FrageWas ist der Unterschied zwischen Grundofen und Kachelofen?
„Kachelofen“ beschreibt eigentlich nur die Hülle aus Kacheln. Darunter kann ein Warmluftofen mit Heizeinsatz stecken, der schnell warme Luft liefert, oder ein Grundofen, der die Wärme speichert. Der Bremer Grundofen ist ein Grundofen in Kachel-Optik. Bilder und Glasuren zeigen wir auf der Seite Moderner Kachelofen.
Link zu dieser FrageWas ist ein Kleinspeicherofen?
Ein Kleinspeicherofen ist eine kompakte, vorgefertigte Variante des klassischen Grundofens. Er braucht weniger Platz und Gewicht als ein vor Ort gemauerter Ofen, speichert die Wärme aber nach demselben Prinzip. Der Bremer Grundofen ist ein solcher Kleinspeicherofen: Sein Speicherkern besteht aus Keumalit-Ringen, gibt die Wärme etwa 6 bis 12 Stunden lang ab und wird in der Regel an einem Tag bei Ihnen montiert.
Link zu dieser FrageWas ist besser, Kaminofen oder Grundofen?
Das hängt davon ab, wie Sie heizen wollen. Ein Kaminofen wird schnell warm und gibt seine Wärme ab, solange das Feuer brennt. Ein Grundofen braucht länger, wärmt dafür aber noch Stunden nach dem Abbrand gleichmäßig weiter. Wer abends ein, zwei Stunden ein Feuer sehen möchte, ist mit einem Kaminofen gut bedient, wer Dauerwärme über den Tag will, mit einem Grundofen. Für Kaminofen und Kachelofen gilt dasselbe, wenn der Kachelofen einen Speicher hat.
Link zu dieser FrageWann lohnt sich ein Grundofen?
Ein Grundofen lohnt sich, wenn Sie tagsüber zu Hause sind und gleichmäßige Wärme wollen, unabhängig von Strom heizen möchten oder eine Wärmepumpe an kalten Tagen entlasten wollen. Weniger geeignet ist er, wenn Sie nur gelegentlich abends ein Feuer sehen oder einen Raum in wenigen Minuten aufheizen wollen. Das gilt genauso für die Frage, ob ein Kachelofen noch sinnvoll ist.
Link zu dieser FrageSind Kachelöfen noch modern?
Ja. Altmodisch wirkt meist nur die Form mit wuchtigen Kachelwänden. Ein moderner Kachelofen setzt auf eine klare, schlanke Form und eine Glasur, die zum Raum passt. Der Bremer Grundofen steht rund und frei im Raum, in Weiß, Creme, Weinrot, Schwarzgrün oder einer Sonderglasur. Glasuren im Raum ansehen.
Link zu dieser FrageWie lange hält ein Grundofen die Wärme?
Der Bremer Grundofen gibt die gespeicherte Wärme nach einem Abbrand etwa 6 bis 12 Stunden lang als milde Strahlungswärme ab. Wie lange genau, hängt von der Zahl der Ringe, der Brennstoffmenge, der Dämmung und der gewünschten Raumtemperatur ab. Mit ein- bis zweimal Anheizen am Tag bleibt der Raum so durchgehend warm.
Link zu dieser FrageKann man mit einem Grundofen ein ganzes Haus heizen?
In den meisten Häusern nicht. Ein Grundofen ist ein Raumheizer, der den Wohnbereich mit Dauerwärme versorgt. In sehr gut gedämmten, offenen Grundrissen kann er einen großen Teil der Wärme übernehmen, als alleinige Heizung für ein ganzes Haus ist er aber nicht gedacht. Er kann dauerhaft heizen, wenn Sie ihn ein- bis zweimal am Tag anheizen.
Link zu dieser FrageWas sind die Nachteile eines Grundofens?
Ein Grundofen ist träge, bis er spürbar wärmt, dauert es länger als beim Kaminofen. Er ist schwer und braucht einen tragfähigen Boden, kostet in der Anschaffung mehr als ein einfacher Kaminofen und ersetzt in den meisten Häusern keine Zentralheizung. Ein Feuer sehen Sie nur während des Abbrands, nicht den ganzen Abend.
Link zu dieser FrageWarum hat ein Speicherofen eine so niedrige Wärmeleistung?
Weil Leistung und Wärmemenge zwei verschiedene Dinge sind. Ein Kaminofen gibt seine Energie in ein bis zwei Stunden ab, die Leistung ist hoch, der Zeitraum kurz. Ein Speicherofen nimmt die Wärme in seiner Masse auf und gibt sie über viele Stunden gleichmäßig ab. Die Leistungsangabe ist deshalb niedriger, beim Bremer Grundofen 1,8 kW, ohne dass weniger Wärme im Raum ankommt.
Link zu dieser FrageWas ist der Unterschied zwischen Strahlungs- und Konvektionswärme?
Konvektionswärme erwärmt die Luft, die dann im Raum zirkuliert. Sie wirkt schnell, wirbelt aber Staub auf und sammelt sich unter der Decke. Strahlungswärme trifft direkt auf Wände, Möbel und Menschen, ähnlich wie Sonnenstrahlen. Viele empfinden sie als behaglicher, schon bei etwas niedrigerer Lufttemperatur.
Link zu dieser FrageBremer Grundofen und Keumalit
Was macht den Bremer Grundofen so besonders?
Der Bremer Grundofen ist ein Speicherofen aus dem keramischen Werkstoff Keumalit, den wir in unserer Manufaktur in Handarbeit fertigen. Seine Speichermasse sorgt für langanhaltende Strahlungswärme, und er kommt vollständig ohne Stromanschluss aus. Es gibt ihn als Holzbrand für Scheitholz und als Pelletfeuer, das mit dem O’Tarc®-System zusätzlich stromlos mit Pellets läuft. Das System ist zum Patent angemeldet.
Link zu dieser FrageWas ist der Unterschied zwischen Holzbrand und Pelletfeuer?
Die Bauweise ist bei beiden dieselbe: Keumalit-Speicherkern, Handarbeit, stromloser Betrieb. Der Unterschied liegt im Brennstoff. Der Holzbrand ist die klassische, schlichtere Variante für Scheitholz. Das Pelletfeuer kann zusätzlich mit Holzpellets betrieben werden, ideal, wenn der Ofen auch tagsüber verlässlich und mit wenig Aufwand heizen soll.
Link zu dieser FrageWas ist Keumalit und warum ist es ideal für Öfen?
Keumalit ist ein keramischer Werkstoff, den wir eigens für den Ofenbau entwickelt haben. Er dehnt sich bei hohen Temperaturen nur wenig aus. Genau diese Dehnung ist im Ofenbau die übliche Ursache für Spannungsrisse im Speichermaterial. Mehr über Keumalit.
Link zu dieser FrageSpeckstein, Schamotte oder Keramik: was ist besser?
Für die Speicherwärme kommt es vor allem auf Masse und Dichte an, und die haben alle drei. Speckstein ist ein Naturstein mit graugrüner Maserung, Schamotte der klassische Speicherstein im gemauerten Ofen, meist unsichtbar hinter Kacheln oder Putz. Keumalit ist unser eigener Gusswerkstoff: Speicherkern und glasierte Oberfläche in Kachel-Optik in einem. Die drei Materialien im Vergleich.
Link zu dieser FrageSind die feinen Risse in der Glasur ein Mangel?
Nein, im Gegenteil. Das feine Netz aus Haarrissen heißt Craquelé und ist ein gewolltes Gestaltungsmerkmal, das den Look historischer Ofenkacheln aufgreift. Es betrifft ausschließlich die Glasuroberfläche, nicht das Speichermaterial darunter, und hat keinen Einfluss auf Funktion und Lebensdauer.
Link zu dieser FrageWann ist der Konvektor-Zusatz sinnvoll?
Der Konvektor lohnt sich, wenn ein Raum schneller warm werden soll, etwa an kalten Tagen, in offenen Wohnbereichen oder bei verbundenen Räumen. Bei geöffneter Topplatte ergänzt er beim Befeuern 4 bis 5 kW schnelle Warmluft, geschlossen bleibt die ruhige Strahlungswärme aus dem Speicher. Er ist für Holzbrand und Pelletfeuer erhältlich.
Link zu dieser FrageIst der Bremer Grundofen wasserführend?
Auf Kundenwunsch ist eine wasserführende Ausführung möglich, bei der der Ofen einen Teil seiner Wärme an das Heizungswasser abgibt. Ob sich das lohnt, hängt von Ihrer Heizungsanlage und Ihrem Speicher ab. Das klären wir im Einzelfall in der Beratung.
Link zu dieser FrageWie viele Speicherringe soll ich wählen?
Die Zahl der Keumalit-Ringe bestimmt Höhe und Speichermasse. Beim Holzbrand sind 4 bis 7 Ringe möglich, beim Pelletfeuer 6, auf Wunsch 7. Vier Ringe wirken kompakt und sind etwa so groß wie ein Kaminofen, mehr Ringe geben dem Ofen Präsenz und mehr Speicher. Die passende Größe prüfen wir mit Ihnen nach der Konfiguration im Konfigurator.
Link zu dieser FragePelletofen ohne Strom
Wie gut sind stromlose Pelletöfen?
Sie sind eine gute Wahl, wenn Unabhängigkeit und Ruhe wichtiger sind als Automatik. Sie heizen auch bei einem Stromausfall, arbeiten ohne Motorgeräusche und brauchen keine Steckdose. Auf Thermostat, Zeitprogramm und automatische Zündung müssen Sie dafür verzichten. Alle Bauarten im Vergleich.
Link zu dieser FrageWie funktioniert ein Pelletofen ohne Strom?
Statt Förderschnecke, elektrischer Zündung und Gebläse nutzt er Schwerkraft, Thermik und den Zug des Schornsteins. Beim O’Tarc®-System im Bremer Grundofen werden die Pellets oben gezündet und vergasen langsam nach unten, die Luftführung sorgt ohne Gebläse für eine möglichst vollständige Verbrennung. Details auf der Seite Technik.
Link zu dieser FrageKann das Pelletfeuer wirklich mit Holz und Pellets betrieben werden?
Ja. Möchten Sie von Pellets auf Scheitholz wechseln, verschließen Sie den Pellettank mit einer magnetischen Stahlplatte, die Sie mit unserer „Kalten Hand“ auflegen. Der Umbau dauert wenige Sekunden und braucht kein Werkzeug.
Link zu dieser FrageWie lange heizt ein Pelletofen mit 15 kg Pellets?
Das hängt von der Leistung des Ofens ab. 15 kg Pellets enthalten rund 72 kWh Energie, ein Ofen mit 6 kW Leistung kommt damit grob 10 Stunden aus. Im Bremer Grundofen sind 15 kg knapp vier Füllungen à rund 4 kg mit zusammen etwa 5,6 bis 7,5 Stunden Brenndauer, nach jedem Abbrand gibt der Speicher weiter Wärme ab. Zum Pellet-Rechner.
Link zu dieser FrageKann ich einen Pelletofen an einen normalen Schornstein anschließen?
In vielen Fällen ja. Weil bei einem stromlosen Ofen kein Gebläse hilft, braucht er einen Schornstein mit gutem natürlichem Zug. Querschnitt, Höhe und Zustand prüfen wir vor der Bestellung, bei Bedarf mit einer Schornsteinberechnung. Vor der ersten Inbetriebnahme nimmt der Bezirksschornsteinfeger den Ofen ab.
Link zu dieser FrageWelche Vorteile hat ein Pellet-Speicherofen gegenüber einem normalen Pelletofen?
Ein üblicher Pelletofen gibt Warmluft ab, solange er brennt, und braucht dafür Strom. Ein Pellet-Speicherofen lädt mit jeder Füllung einen Keramikspeicher, der die Wärme danach noch über Stunden abgibt. Dazu kommt beim Bremer Grundofen: kein Strom, kein Gebläsegeräusch und jederzeit auch Scheitholz.
Link zu dieser FrageRecht, Kosten und Gebäude
Ist ein Grundofen noch erlaubt?
Ja. Neue Öfen müssen die Grenzwerte der 1. BImSchV Stufe 2 einhalten. Beide Modelle des Bremer Grundofens sind nach EN 15250 typgeprüft und erfüllen diese Anforderungen. Für Aufstellung und Abnahme gelten zusätzlich die Feuerungsverordnung Ihres Bundeslandes und die Vorgaben zum Schornstein, das prüfen wir vorab mit Ihnen.
Link zu dieser FrageWerden Holzöfen in Zukunft verboten?
Ein generelles Verbot von Holzöfen gibt es in Deutschland nicht. Geregelt werden die Emissionen: Ältere Öfen mussten je nach Baujahr nachgerüstet oder ersetzt werden, neue Öfen müssen die Stufe 2 der 1. BImSchV einhalten. Ob ein bestehender Ofen betroffen ist, sagt Ihnen der Bezirksschornsteinfeger.
Link zu dieser FrageDarf man einen Grundofen selbst bauen?
Wer einen Ofen selbst setzen möchte, muss die Vorgaben der Feuerungsverordnung seines Bundeslandes einhalten, und in jedem Fall nimmt der Bezirksschornsteinfeger den Ofen vor der ersten Nutzung ab. Fehler beim Bau gehen schnell auf Kosten von Sicherheit und Wirkungsgrad. Den Bremer Grundofen montiert unser eigenes Team.
Link zu dieser FrageWo finde ich die Emissions- und Wirkungsgradwerte?
Die gemessenen Emissionswerte, die Prüfnorm und den Wirkungsgrad finden Sie auf der Seite Technik.
Link zu dieser FrageWas kostet ein Grundofen?
Jeder Bremer Grundofen ist ein Unikat.Ein Bremer Grundofen kostet je nach Ausstattung etwa 6.500 bis 14.000 €. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Ringe, die Technik mit oder ohne Pellets, die Glasur und der Aufwand bei Anschluss und Montage. Nach der Konfiguration erhalten Sie ein persönliches Angebot. Das gilt auch für die Frage, wie viel ein moderner Kachelofen kostet. Was den Preis im Einzelnen bestimmt.
Link zu dieser FrageWie sind die Betriebskosten?
Scheitholz und Holzpellets kosten je Kilowattstunde derzeit in der Regel weniger als Heizöl oder Erdgas, maßgeblich sind die Preise in Ihrer Region. Strom verbraucht der Ofen nicht. Hinzu kommen die üblichen Kosten für den Schornsteinfeger.
Link zu dieser FrageFür welche Gebäude eignet sich der Ofen?
Für Altbauten ebenso wie für moderne Neubauten und Niedrigenergiehäuser. Da die Wärme gespeichert und langsam abgegeben wird, überhitzen gut gedämmte Räume nicht so schnell wie bei einem Kaminofen. Für höheren Wärmebedarf im Altbau gibt es das Konvektor-Modul.
Link zu dieser FragePlanung und Ablauf
Wie kann ich meinen Wunschofen gestalten?
Im Konfigurator wählen Sie Technik, Größe, Glasur, Konvektor, Ausführung, Griffposition und Rauchrohranschluss. Sonderwünsche wie eine Sonderglasur, einen Drehteller oder den siebten Ring notieren Sie einfach im Freitextfeld.
Link zu dieser FrageWie läuft der Aufbau ab?
Die Keramikteile werden in unserer Manufaktur in Colnrade passgenau vorbereitet. Dadurch ist der Aufbau bei Ihnen sauber, staubarm und meist an einem Tag erledigt. Vorher prüfen wir mit Ihnen Schornstein, Aufstellort und die Tragfähigkeit des Bodens.
Link zu dieser FrageWohin liefert die Ofenmanufaktur?
Wir liefern und montieren den Bremer Grundofen deutschlandweit. Lieferungen ins benachbarte Ausland sind auf Anfrage möglich.
Link zu dieser FrageWie vereinbare ich einen Beratungstermin?
Rufen Sie uns an unter 04434 / 94 84 66, schreiben Sie an info@bremergrundofen.de oder nutzen Sie das Kontaktformular. Wir beraten telefonisch und vor Ort in unserer Ausstellung in Colnrade, wo Sie die Öfen und Glasuren im Original sehen.
Link zu dieser FrageKeine passende Frage gefunden. Rufen Sie uns gern an: 04434 / 94 84 66
Ihre Frage war nicht dabei?
Wir beraten Sie persönlich, am Telefon oder in unserer Ausstellung in Colnrade.