Aus der Ofenmanufaktur Colnrade

Moderner Kachelofen: Kachel-Optik mit Speicherwärme, an einem Tag montiert

Ein moderner Kachelofen braucht keine wochenlange Baustelle. Der Bremer Grundofen verbindet die glasierte Optik eines Kachelofens mit der Speicherwärme eines Grundofens. Er wird in unserer Manufaktur gefertigt, auf Wunsch auch mit Pellets betrieben, heizt ganz ohne Strom und steht in der Regel nach einem Tag Montage in Ihrem Wohnraum.

Kurz gesagt: Ja, ein Kachelofen ist heute zeitgemäßer denn je, wenn er die Wärme speichert. Er gibt sie über viele Stunden als milde Strahlungswärme ab, heizt bei einem Stromausfall weiter und entlastet an kalten Tagen eine Wärmepumpe. Modern heißt dabei vor allem: klare Formen, ausgewählte Glasuren und eine Technik, die die aktuellen Grenzwerte einhält.

Moderner Kachelofen: Bremer Grundofen in Hellgrau mit Feuer in einem lichtdurchfluteten Wohnraum
Bremer Grundofen in Hellgrau: Kachel-Optik aus glasierten Keumalit-Ringen.Bildhintergrund mit KI bearbeitet.
Inhalt dieser Seite
  1. Ist ein Kachelofen noch zeitgemäß?
  2. Bilder: moderne Kachelöfen
  3. Kachelofen oder Kaminofen?
  4. Kachel-Optik ohne Baustelle
  5. Kleiner Kachelofen
  6. Kachelofen mit Pellets
  7. Speckstein, Schamotte, Keramik
  8. Darf man noch heizen?

Ist ein Kachelofen noch zeitgemäß?

Der Kachelofen hat den Ruf, gemütlich, aber altmodisch zu sein. Dabei passt seine Grundidee, ein kurzes Feuer lädt einen Speicher, besser in die Zeit als je zuvor. Altmodisch wirkt meist nur die Form: wuchtige Kachelwände und gemusterte Kacheln. Ein moderner Kachelofen setzt auf eine klare, schlanke Form und eine Glasur, die zum Raum passt. Der Bremer Grundofen steht rund und frei im Raum, die Glasur wählen Sie aus Weiß, Creme, Weinrot, Schwarzgrün oder einer Sonderglasur, matt oder glänzend.

Moderne Kachelöfen: Bilder aus unserer Manufaktur

So wirkt die Kachel-Optik in unterschiedlichen Räumen und Glasuren. Ein Klick vergrößert das Bild. Bei einigen Aufnahmen haben wir den Hintergrund mit KI bearbeitet, um den Ofen in verschiedenen Einrichtungsstilen zu zeigen. Das ist jeweils gekennzeichnet. Die Öfen selbst sind echt.

Kachelofen oder Kaminofen: was ist besser?

Das hängt davon ab, wie Sie heizen wollen. Ein Kaminofen wird schnell warm, gibt seine Wärme aber fast nur ab, solange das Feuer brennt. Ein Kachelofen mit Speicher braucht länger, wärmt dafür aber noch Stunden nach dem Abbrand weiter. „Kachelofen“ beschreibt dabei nur die Hülle aus Kacheln, der Bremer Grundofen ist ein Grundofen in Kachel-Optik. Den ausführlichen Vergleich finden Sie auf der Seite Grundofen.

Kachel-Optik ohne Baustelle

Ein klassischer Kachelofen wird vom Hafner oder Ofensetzer vor Ort gesetzt, Stein für Stein und Kachel für Kachel. Das Ergebnis ist ein Einzelstück, der Weg dorthin aber eine Baustelle im Wohnzimmer. Der Bremer Grundofen geht einen anderen Weg.

Klassisch gesetzter Kachelofen

  • Aufbauvor Ort gemauert und verkachelt
  • Dauermehrere Tage, dazu eine Trocknungszeit
  • Planungindividuell vom Ofensetzer
  • SpeicherSchamotte oder Naturstein
  • BrennstoffScheitholz

Bremer Grundofen

  • Aufbauin unserer Manufaktur gefertigt, vor Ort zusammengesetzt
  • DauerMontage in der Regel an einem Tag
  • PlanungKonfigurator, Beratung, Schornstein-Check
  • SpeicherKeumalit-Keramik, eigene Entwicklung
  • BrennstoffScheitholz, mit O’Tarc® auch Pellets

Kleiner Kachelofen für wenig Platz

Nicht jeder Raum hat Platz für einen gemauerten Kachelofen. Der Bremer Grundofen ist rund und schlank, mit vier Ringen ist er etwa so groß wie ein Kaminofen. Wie hoch er wird, bestimmen Sie über die Zahl der Ringe im Konfigurator.

Kachelofen mit Pellets, ganz ohne Strom

Ein klassischer Kachelofen wird mit Scheitholz geheizt. Der Bremer Grundofen kann mit dem O’Tarc®-System zusätzlich Holzpellets verbrennen, ohne Förderschnecke, Gebläse oder Steckdose, und Sie wechseln ohne Werkzeug zwischen beiden Brennstoffen. Wie das funktioniert und wie lange ein Sack Pellets reicht, zeigen wir auf der Seite Pelletofen ohne Strom.

Speckstein, Schamotte oder Keramik?

Viele, die einen Speicherofen suchen, denken zuerst an Speckstein, weil der Begriff am bekanntesten ist. Für die Speicherwärme kommt es aber vor allem auf die Masse und Dichte des Materials an. So unterscheiden sich die drei gängigen Wege:

Naturstein

Speckstein

Was es ist
ein natürlich gewachsener, schwerer Stein, der gesägt und geschliffen wird
Optik
graugrün bis grau mit natürlicher Maserung, matt
Speicher
gute Speichereigenschaften durch hohe Dichte
gebrannter Ton

Schamotte

Was es ist
der klassische Speicherstein im gemauerten Grund- und Kachelofen
Optik
meist unsichtbar, außen von Kacheln oder Putz verdeckt
Speicher
bewährter Speicher, als Mauerwerk vor Ort gesetzt
eigene Entwicklung

Keumalit

Was es ist
unser selbst entwickelter Gusswerkstoff mit sehr hoher Dichte
Optik
glasierte Kachel-Optik in vielen Farben, matt oder glänzend
Speicher
Speicherkern und sichtbare Oberfläche in einem

Wie Keumalit entsteht und was es auszeichnet, lesen Sie auf der Seite Keramik.

Wie lange darf man noch mit einem Kachelofen heizen?

Für Kachelöfen gelten die Grenzwerte der 1. BImSchV. Ältere Öfen mussten je nach Baujahr nachgerüstet oder ersetzt werden, ob Ihrer betroffen ist, sagt Ihnen der Bezirksschornsteinfeger. Neue Öfen müssen die Stufe 2 einhalten. Der Bremer Grundofen ist nach EN 15250 typgeprüft und erfüllt sie, ein Austausch des alten Kachelofens ist deshalb eine Möglichkeit, weiter mit Holz zu heizen. Die Messwerte finden Sie auf der Seite Technik.

Ihren modernen Kachelofen planen

Stellen Sie Ihren Bremer Grundofen im Konfigurator zusammen oder sehen Sie sich die Glasuren in unserer Ausstellung in Colnrade im Original an. Wir prüfen Schornstein und Aufstellort mit Ihnen und montieren deutschlandweit, in der Regel an einem Tag.

Lieber persönlich? 04434 / 94 84 66

Bremer Grundofen mit weißer Glasur in einem hellen Wohnraum